Welche Wasserfahrzeuge gibt es?

Handel, Lieferung, Tourismus und Sport. Das sind vier Gebiete, auf denen Wasserfahrzeuge aller Art brillieren können. Reedereien schlafen nicht und bringen immer neuere Modells auf den Markt, die ihre rasenden Geschwindigkeiten unter Beweis stellen und ihre Bauform stolz auf Binnengewässern, offenen Seen und Ozeanen präsentieren.

Von der Welteroberung bis zur Weltentdeckung

Die Arten der WasserfahrzeugeWasserfahrzeuge bilden seit Tausenden Jahren relevante Fortbewegungsmittel, die den Menschen ermöglichen, sich auf der Wasseroberfläche zu bewegen. Sie dienten Kriegs- und Handelszwecken. Am Bord imposanter Segelschiffe wurden neue Wasserwege erkundet und Kontinente entdeckt, die von immenser Bedeutung für die Vervollständigung der Weltkarte waren und die Vorstellungen von der Geografie der ganzen Erdkugel verifizierten. Später gewann auch die Spaß-Funktion von Wasserfahrzeugen immer mehr an Bedeutung. Bereits im Jahr 1851 wurde die erste Segelregatta America’s cup in London organisiert, die bis heute als die wichtigste Wassersportveranstaltung gilt, auf der sich verschiedene, internationale Yachtclubs messen können. Große und luxuriöse Kreuzfahrtschiffe, mit denen zahlreiche, weit entfernte touristische Ziele angelaufen wurden, trieben die Entwicklung des Wassertourismus, der sich auch heutzutage einer steigenden Popularität erfreut und immer neuere Formen annimmt.

Motorisierung von Wasserfahrzeugen – ein unbestrittener Meilenstein

Von einem Meilenstein in der Geschichte von Wasserfahrzeugen konnte man im Jahre 1886 sprechen, als Gottlieb Daimler das erste Motorboot mit Verbrennungsmotor konstruierte. In maritimer Welt bedeutete es einen Durchbruch und entfaltete einen Innovationsprozess in der Motorisierung von Wasserfahrzeugen. Es dauerte nicht so lange, bis Christopher Columbus Smith den 2-PS-Sintz-Motor in einem Boot einbaute und die schnellsten Hydroplane in der Welt konstruierte. Die handelsüblichen Motorboote der Gegenwart, mit denen man Binnengewässer befahren kann, gleiten durch die Wasseroberfläche mit der Geschwindigkeit von 50 km/h. „Offshore“-Boote können schon die Geschwindigkeit von über 200 km/h erreichen, wobei es noch nicht über einen Rekord gesprochen werden kann. Durch offene Seen und Meeresarmen rasen mittlerweile auch Speedboote – stark motorisierte Motoryachten, deren Höchstgeschwindigkeit bei 260 km/h liegt.

Giganten, die nicht ihresgleichen finden

Als Giganten der Weltmeere werden Containerschiffe bezeichnet. Bereits im April letztes Jahres berichtete man von der „Maersk Mc-Kinney Møller“, die aufgrund ihrer spektakulären Länge von fast 400 Metern als das größte Containerschiff der Welt klassifiziert wurde. Als ein imposanter Wasserfahrzeug der neuen Frachtgeneration bietet sie Platz für fast 18.300 Standardcontainer, die von Asien nach Europa transportiert werden. Containerschiffe erfühlen seit Jahrhunderten eine wichtige Funktion im Handelstransport und lassen Menschen die Schönheit des Kapitalismus und großer Auswahl an Waren jeden Tag voll genießen. Nicht viel kürzer ist das größte Kreuzfahrtschiff der Welt „Allure of the Seas“, das insgesamt 361 Meter lang ist und stolz über den Atlantik schippert.

Container- und Kreuzfahrtschiffe sind imponierende Errungenschaften der Schiffsbautechnik. Sie werden immer länger und breiter. Sie bestechen durch gewaltige Kapazitäten sowie komfortable und höchst exklusive Reisebedingungen. Speedboote beweisen den Sprung in der Motorbautechnik und machen das Unmögliche möglich. Die Wasserfahrzeugen von heute, obwohl sie Ergebnisse des jahrtausendelangen technischen Fortschritts sind, überraschen immer noch. Unter www.wasserfahrzeuge-az.de findet man mehr über Informationen über verschiedene Arten von Wasserfahrzeugen.

Author: Redaktion

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