Welche Kaminarten und Kaminbauweisen gibt es?

Ein knisterndes Feuer mit dem Geruch von frischem Holz aus Specksteinöfen oder doch lieber moderne Kamine, ohne Feuerholz nachlegen zu müssen, die Kamine unterscheiden sich in Form, im Material, sowie in der Funktionsweise.

Kachelkamine – Geschlossener Kamin

Welche Kaminarten und Kaminbauweisen gibt esEin geschlossener Kamin besteht aus einem Kamineinsatz, oftmals mit einer hitzebeständigen Glasscheibe kombiniert. Die Optik gleicht dabei der eines offenen Kamins und der Wirkungsgrad wird erhöht. Die Luftzufuhr wird reguliert und beeinflusst die Energieeffizienz positiv. Moderne Kamine, wie die Eckkamine, können linksseitig oder rechtsseitig in einer Ecke des Raumes installiert werden. Freistehende Kamine hingegen können überall im Raum platziert werden. Der Rauch wird durch eine zentral aufgehängte Abgasleitung abgeleitet. Der freistehende Kamin erzielt effizient eine gute Wärme, da diese nach vier Seiten abgestrahlt wird. Zudem kann der freistehende Kamin als Raumtrenner dienen.

Vom Specksteinöfen, Tunnelkamin bis zum Heizkamin

Ein Specksteinofen erzeugt eine nachhaltige Wärme. Der Tunnelkamin wird auch als Panoramakamin oder als Durchsichtskamin bezeichnet, und ist für den Einbau in die Wand geeignet und hat zwei bis drei Sichtseiten. So können beide durch die Wand getrennten Räume beheizt werden. Diese Art des Kamins ist vor allem für Häuser und Wohnungen mit einem offenen Grundriss ideal. Vorteilhaft ist, dass Tunnelkamine meistens schon einen Stauraum für Brennholz bereithalten. Speicherkamine sind ästhetisch und haben eine gute Wärmeabgabe. Die Heizgase führen an der Speichermasse entlang, bevor sie entweichen. Die Speichermasse nimmt die Wärme der Heizgase auf und gibt diese über Stunden an die Umgebung ab. Diese Funktionsweise ist dem Kachelofen ähnlich. Die optimale Arbeitsweise erzeugt einen hohen Wirkungsgrad des Kamins. Der Heizkamin hat eine ähnliche Bauweise, wie der geschlossene Kamin. Der Feuerraum ist mittels Glasscheibe vom Wohnraum getrennt. Die kalte Raumluft wird über Zuluftöffnungen als erwärmte Luft wieder freigegeben. Heizkamine sind im Gegensatz zu geschlossenen Kaminöfen für den Dauerbetrieb ideal und auch vom Gesetz her gestattet. Der Wirkungsgrad von Heizkaminen beträgt etwa siebzig Prozent.

Warmluftkamin und Wasserführende Kamine

Bei einem Warmluftkamin ist die Feuerstelle direkt am Schornstein angebunden. Die rasche Heizleistung des Kamins überzeugt. Die Raumluft umgibt den Brennraum. Diese wird erhitzt und über die Sichtscheibe und das Lüftungssystem abgegeben. Der Warmluftkamin eignet sich optimal für kleine Räume. Ein wasserführender Kamin wird mittels moderner Heiztechnik realisiert und bietet eine sehr hohe Heizleistung. Um diese Kaminart zu betreiben werden ein elektrischer Anschluss, sowie auch ein hydraulischer Anschluss und zudem ein Schornstein benötigt. Der Kamin kann mit einem Wärmetauscher oder einem wasserummantelten Brennraum funktionieren. Ein wasserführender Kamin kann mit dem Heizsystem des Hauses verbunden werden und es ist dadurch möglich mehrere Zimmer zu heizen. Wasserführende Kamine können auch als Zentralheizung verwendet werden. Auf dem Blog zum Thema Kamine und Öfen kann man mehr über Funktionen, Merkmalen und Bauweisen der Kamine erfahren.

Author: Redaktion

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