Welche Wandfarben soll man vermeiden?

Minimalistischer Einrichtungsstil, der mittlerweile voll im Trend ist, zeichnet sich durch klare, geometrische Linien sowie durch weiße Wände, deren Neutralität gerne mit tiefbraunen Möbeln oder mit Accessoires in Edelstahloptik durchgebrochen wird. Manchmal wird das klassische Weiß mit schillernden, intensiven Farben in Bordeaux, Feuerrot oder Violett kontrastiert, wodurch dem Raum farbige Akzente gesetzt werden. Gleichzeitig preisen die Innenarchitekten die Kraft moderner Wandfarben an, deren Palette ständig um neue Farbnuancen erweitert wird.

Wände Streichen? Ja, aber bewusst

Mit einer Wandfarbe Streichen„Bringen Sie Farbe an die Wand“, „Verpassen Sie ihrer Wohnung einen neuen Anstrich!“, „Zaubern Sie frischen Schwung in die gewohnte Umgebung!“ – das sind die bekanntesten Werbeslogans von Farbdesigner und Farbkonzerne, die jede Menge von aktuellen Trendfarben verkaufen wollen.Mit diesem frischen Schwung und einem neuen, farbenfreuen Anstrich können aber zugleich die gesundheitsschädlichen Inhaltsstoffe in die Raumluft entwichen werden, die allergische Reaktionen hervorrufen. Insbesondere bei Herstellung von Dispersionsfarben, die in der Mehrheit für Wandanstriche in den Innenräumen verkauft werden, werden solche Substanzen wie Polyurethan, Isoaliphaten, Acryl oder Epoxy. Diese Lösungsmittel sind gesundheitsschädlich und stark allergisch. Komischerweise sind sogar weiße Farben nicht frei von Zusatzstoffen.

Weiß, dass kein Weiß ist

Dieses strahlende Schneeweiß an den Wänden ist nur durch den Einsatz von „Titandioxyd“ möglich – einem Pigment, das zwar keine direkte und schädliche Auswirkung auf den Innenraum hat, seine Entsorgung ist aber besonders problematisch. Unter den bekannten Zusatzstoffen kann man noch Formaldehyd erwähnen, der als Konservierungsmittel dient. Schwerflüchtige Weichmacher und halogenorganische Verbindungen stecken auch in den Dispersionsfarben. Nichts ist kostenlos. Dass die Farbe schneller austrocknet, ist nicht die Sache der Geldsumme, sondern der verwendeten Trockenstoffe. Dass die Farbe elastisch und weich ist, ist nicht der Farbenmarke Verdienst, sondern der zugegeben Weichmacher. Das soll man in Bedacht haben.

Bildquelle: sxc.hu, Bildautor: topfer.

Author: Redaktion

Share This Post On

Kommentar absenden

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Time limit is exhausted. Please reload the CAPTCHA.